Korrekturen von vorherigen Verfahren

Die chirurgischen Techniken in der Haartransplantation änderten sich in den letzten dreißig Jahren, jedoch der größte Durchbruch wurde durch die Entstehung der FUE-Technik erreicht. Bestimmte Ergebnisse vorheriger Methoden (Punch Technik, Striptechnik) werden, wenn es um erfolgreiche Haartransplantationen geht, nicht mehr als wünschenswerte Ergebnisse betrachtet. Die Gründe dafür sind das häufige Vorkommen von großen Grafts mit 5 – 6 Haaren in der vorderen Haarlinie (Puppenphänomen) und damit ein unnatürliches Aussehen, kleiner Prozentsatz von erfolgreichen Transplantaten, nicht entsprechende Haarrichtung (das Wachsen der Haare in einem rechten Winkel) oder eine breite unansehnliche Narbe in der Donorregion.

 

Eine unnatürlich aussehende vordere Haarlinie kann entweder durch die Herausnahme dieser großen Grafts und deren Verteilung korrigiert werden oder durch eine Hinzugabe von Mikrografts, die dieses unnatürliche Aussehen, das offensichtlich darauf hindeuten, dass jemand eine Haartransplantation an sich vollziehen ließ, mildern können. Auf eine ähnliche Weise kann auch eine unentsprechende Richtung der verpflanzten Grafts korrigiert oder zumindest gemildert werden. Da die Neograft FUE-Technik keine sichtbaren Narben nach der Graftenentnahme hinterlässt, kann die sämtliche Geberregion, durch die Korrektur dieses breiten Schnittes, vereinheitlicht werden.