Vorbereitung für das Verfahren

Wenn Sie erwägen, sich einer Haartransplantation zu unterziehen, können Sie auf unserer Website die wichtigsten Informationen finden. Der nächste Schritt ist HCS zu kontaktieren und eine Beratung und Untersuchung vorzunehmen, in diesem Verlauf werden Sie Antworten auf alle Ihre Fragen bekommen, Beurteilung, in welchem Zustand sich Ihr Haar befindet, Beratung zur Behandlung oder Plan für die Haartransplantation, mit der genauen Anzahl der benötigten Haare. Wenn Sie nicht in der Lage sind zu einer Untersuchung zu kommen, bestehen verschiedene Möglichkeiten, die Auswertung der Haare vorzunehmen. Sie können Fotos per E-Mail senden oder eine Skype-Video Beratung verabreden. HCS ist bemüht, auf alle Fragen von Patienten in kürzester Zeit zu antworten.

 

avenyFür eine Haartransplantation gibt es keine ideale Zeitperiode. Sie kann sowohl im Sommer als auch im Winter vorgenommen werden. Es ist nur wichtig, dass Sie einen Tag auswählen, nach dem Sie sich einige freie Tage gönnen können, weil Ihr Haar etwas anders aussehen wird, hauptsächlich wegen der Kürzung in der Donorregion und den kleinen Närbchen in der Aufnahmeregion, welche nach fünf bis sieben Tagen vergehen. Falls Sie ein aktiver Sportler sind oder tägliche Leibesübungen machen, wählen Sie sich eine Zeitperiode aus, in der Sie mit Ihrem Training zehn Tage lang pausieren können. Es ist auch nicht empfehlenswert sich in der Dauer von zwei Wochen nach der Intervention, direkter, starker Sonnenbestrahlung auszusetzen, hier wird das Tragen einer Schildkappe geraten.

 

Die FUE-Haartansplantation gehört zu den minimal invasiven Verfahren, welche auch „lunch time Verfahren“ genannt werden und nur wenige Änderungen im Alltagsleben verlangen.

 

Die Haartransplantation ist ein Verfahren, welches einige Stunden dauert, abhängig von ihrem Ausmaß. Da der moderne Lebensrhythmus sehr schnell ist, ist es manchmal für den Patienten schwer sich einen Tag zu gönnen, indem sie sich während ihrer Haarverpflanzung entspannen und ausruhen können. Gewöhnlich sagen wir zu so einem Tag „zwar ein etwas längerer aber dafür auch schönerer Tag im Leben“.

 

Mit dem Eingriff wird früh am Morgen begonnen. Dem Patienten wird geraten, die Haare am Morgen zu waschen und zu frühstücken. Nach einem weiteren Gespräch mit dem Arzt, dem Ausfüllen von Formularen für die Intervention und unbedingtem Fotografieren (Bilder „vorher“), geht der Patient in sein Appartement, wo er sich bequeme Kleidung anzieht, in welcher er den Tag verbringen wird. Vor dem Beginn der Intervention, wird das Haar in der Donorregion des Patienten auf eine Länge von 1-2 mm gekürzt, falls der Patient dies nicht schon getan hat. Wenn der Patient lange Haare trägt, besteht die Möglichkeit, einen Streifenbereich als Donorregion auszuwählen, der später, um die Spuren der Graftentnahme zu verbergen, mit dem Haar oberhalb dieses Bereiches abgedeckt werden kann.

 

Die erste Stufe ist die, bei der die Grafts nur entnommen werden. Der Patient liegt auf dem Bauch wie bei einer Massage. Nach der Verabreichung einer örtlichen Betäubung, und die ganze Geberregion unempfindlich auf Schmerzen geworden ist, wird mit der Graftenentnahme begonnen. Mithilfe eines speziellen mikrochirurgischen Gerätes und einer automatisierten Hohlnadel, mit einem Durchmesser von 0,8 bis 1,0 mm, wird seitens des Arztes jedes einzelne Graft extrahiert. Grafts werden übernommen und je nach Gebrauch für die Transplantation geordnet. Falls eventuell abgeschnittene Grafts bestehen, werden sie sofort entfernt, da sie für eine Verpflanzung nicht geeignet sind. Der Patient ist die ganze Zeit bei Bewusstsein und kann mit den Teammitgliedern sprechen. Je nachdem, wie viel Haar benötigt wird, kann diese Phase eine oder zwei Stunden dauern. Nach Abschluss dieses Teils wird die Donorregion mit einer Verbandgaze versorgt, mit der der Patient am selben Tag nach Hause geht.

 

Danach wird eine Pause eingelegt, in welcher der Patienten mit Mittagessen und Erfrischungen bedient wird. Während dieser Zeit werden die Grafts, um für die Transplantation bereit zu sein, vom Transplantationsteam gezählt und geordnet.

 

In der zweiten Phase, die viel bequemer ist, während welcher der Patient sitzt und fernsehen, am Laptop arbeiten oder ein Buch lesen kann. Nach einer letzten gemeinsamen Beratung über das neue Aussehen der Haare wird der Aufnahmebereich anästhesiert. Mithilfe einer mikrochirurgischen Klinge mit einem Durchmesser von 0,5-1,0 mm werden Einschnitte in gleicher Wuchsrichtung wie die der bestehenden Haare gemacht, mit bestimmter Dichte und Verteilung, damit das Aussehen der Haare nach dem Einsetzen der Grafts vollkommen natürlich wirkt. Im Anschluss wird in Teamarbeit die Implantation vorgenommen. Diese Arbeitsphase erfordert große Präzision und Geduld, sodass sie ein wenig länger dauert als die erste Phase. Nach Abschluss des Eingriffs und nach der letzten Überprüfung der Positionierung der Grafts, trocknet der Empfängerbereich und wird nicht verbunden.

 

Der Patient kann, nach Hause gehen, oder falls er in der Klinik bleibt, kann er sich in ein Appartement begeben, wo ihm das Abendessen serviert wird. Jeder Patient bekommt ein spezielles Paket, dessen Inhalt notwendige Heilmittel, Shampoo und einen Haarpflegespray für die folgenden Tage, beinhaltet. Ein Arzt oder ein HCS-Teammitglied ist per Telefon oder E-Mail für alle Fragen jederzeit erreichbar.