Strip technik

Die Strip- oder Streifentechnik bekam ihren Namen dadurch, da von der Spenderregion ein „Strip“, Streifen, ein Stück Haut mit einer Breite von bis zu 2 cm und einer Länge von 15 bis 20 cm herausgeschnitten wird, aus dem Mikro- und Minihaargrafts entnommen werden. Nach dem Herausschneiden des Streifens wird die Haut, damit die Narben umso weniger sichtbar werden, in Schichten vernäht. Von der Geschicklichkeit der Assistenten während der Entnahme der Grafts, hängt es auch ab, welcher Grafttyp implantiert wird. Dieses Verfahren wird noch FUT-Verfahren sowie Follicular Unit Transplantation – genannt. Der zweite Teil der Intervention (Implantation von Grafts) basiert auf den gleichen Prinzipien einer erfolgreichen und natürlichen Haartransplantation (natürliche Wuchsrichtung, Verteilung verschiedener Grafts, geeignete Dichte, etc.).

 

Die Striptechnik (Streifentechnik) begann sich in den achtziger Jahren zu entwickelt und wird immer noch von einer großen Anzahl von Ärzten praktiziert. Der Hauptgrund dafür ist der, dass die Entnahme der Grafts bei weitem weniger Zeitaufwand erfordert – dauert nur an die zehn Minuten, während bei der FUE-Methode es bis zu zwei Stunden dauern kann. Hier wird ein größeres Assistententeam benötigt, um die Grafts zeitgerecht herauszunehmen. Doch der Grund, warum die FUE-Methode als eine neue Methode entwickelt wurde, ist der, dass die Stripmethode oft schlecht verheilte und sichtbare Spuren hinterlies was offensichtlich ein Beweis war, dass an jemanden eine Haartransplantation ausgeführt wurde. Trotz allem ermöglicht die Streifen-Methode immer noch großflächige Haartransplantationen und ist eine sehr effektive Methode.

 

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Unterschied zwischen dem Strip- und dem FUE-Verfahren