Kontraindikationen bei Haartransplantation

Es gibt nur vereinzelte Fälle, wo eine Kontraindikation für die Haartransplantation besteht. Am häufigsten handelt es sich um unreale Erwartungen der Patienten, wenn der Patient einen zu niedrigeren Vorderansatz der Haare wünscht oder irgendein Aussehen der Haare, das nicht zu seinem Gesicht passt, z. B. wenn seine Geberregion viel zu klein ist, jedoch der Wunsch des Patienten nach einer bestimmten Haaranzahl viel zu groß ist.

 

Bei Frauen kann der Haarverlust nicht immer durch eine Haartransplantation behoben werden, sodass eine entsprechende Patientenauswahl vorgenommen werden muss.

 

Einige Hautkrankheiten stellen ebenfalls eine Kontraindikation für die Haarverpflanzung dar, dazu zählen diskoider Lupus, Lichen Planopilaris, Psoriasis, Alopecia areata (in aktiver Form).

 

Bestimmte Systemeigenschaften des menschlichen Befindens stellen bis zu einem gewissen Ausmaß eine Kontraindikation für eine Haartransplantation dar, einige davon sind Diabetes, Koagulationsstörungen, eine Neigung zu schwer verheilbaren Wunden oder die Entstehung von Keloidnarben.